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Sehr geehrte Kundschaft

Leider müssen wir Ihnen mitteilen, dass wir aufgrund der Corona-Thematik bis auf weiteres nur eingeschränkt Kunden in unserer Werkstatt empfangen können. Wir bitten um Ihr Verständnis! 

  • Bitte warten Sie im Eingangsbereich bis ein Mitarbeiter Sie in Empfang nimmt. Handdesinfektionsmittel steht dort bereit. Beachten Sie die Markierung auf dem Boden und halten Sie einen Abstand von mind. 2m zu anderen Personen ein.
  • Wenn die Türe oder der Lift verschlossen ist, kann trotzdem jemand in der Werkstatt sein, nur der Empfang ist dann nicht besetzt. Bitte läuten sie oder rufen sie an: 061 681 42 33
  • Gerne nehmen wir weiterhin ihre Instrumente zur Reparatur/Service entgegen. Leider müssen Sie mit dem Abholen ein wenig mehr Geduld haben als normal, da die Instrumente erst einmal in Quarantäne müssen, bevor wir an ihnen arbeiten dürfen.
  • Das Testen der Neuinstrumente ist wieder möglich. Bitte machen Sie vorgängig einen Termin, damit wir uns optimal vorbereiten können. Unsere Mitarbeiter werden Sie anschliessend über das weitere Vorgehen informieren. 

ÖFFNUNGSZEITEN: Montag- Freitag, 10:00 bis 16:00 oder nach Vereinbarung.

Es dürfen sich zurzeit maximal 3 Kund*innen in unseren Verkäufsräumen aufhalten. Wir bitten Sie um Ihr Verständnis.

Gerne sind wir für Sie telefonisch oder per Email erreichbar.

Mit den besten Grüssen – Bleiben Sie gesund!

Ihr Egger-Team


Dear customers,

the time as come when we can see you all again! 

As of today we are open to visitors again, however we have to set some hopefully momentary restrictions. 

We have reduced opening hours: 10:00 to 16:00, from Monday until Friday.

However it is always possible to make an appointment outside these opening hours. We can receive up to three customers at the same time and therefore we highly recommend to make an appointment, in order to not let you down if you want to visit us spontanuously.
Our safety instructions regarding are presentend in German, English and French at our shop's entrance.

Best regards - stay healthy!

Your Egger team

 

Ausführungsvarianten

Unsere historischen Posaunen gibt es in folgenden Ausführungsvarianten:
Renaissance Posaunen: STANDARD, HISTORIC, MDC, SLOKAR und SLOKAR HISTORIC
Klassische Posaunen: STANDARD und HISTORIC

STANDARD
Instrument in Messing; Neusilber-Innenzüge verchromt;
Schallstück getrieben; Quersteg, Kranz und Zwingen verziert; Zugteilquersteg rund; Schallstückquersteg flach, graviert.
HISTORIC
Instrument in Messing; Messingzüge.
Historische Verarbeitung: alle Rohrteile ausser Zügen und Zwingen aus gehämmertem Blech gelötet; Schallstück getrieben; Züge wahlweise aus Messing oder Neusilber verchromt; Oberfläche handpoliert.
MDC
Instrument in Messing, reich verziert, Kranz handgraviert; Messingzüge;
Kranz, Zwingen und Querstege versilbert.
Historische Verarbeitung: Alle Rohrteile ausser Zug aus gehämmertem Blech gelötet; Schallstück getrieben; Oberfläche handpoliert. Schallstückquersteg flach, genietet. Zugquersteg rund, gelötet, bei der Bassposaune flach, mit Scharnier. Übrige Rohr-verbindungen geleimt.
SLOKAR STANDARD
unterscheidet sich vom Standard Modell durch andere Zwingenmuster und moderne Zugpositionen.
SLOKAR HISTORIC
Instrument in Messing, reich verziert; Messingzüge, wahlweise verchromt; Kranz, Zwingen und Querstege versilbert.
Historische Verarbeitung: alle Rohrteile ausser Zug und Zwingen aus gehämmertem Blech gelötet; Schallstück getrieben; Oberfläche handpoliert.

 


Mensur

In Bezug auf die Mensur sind STANDARD, MDC und HISTORIC Ausführungen identisch; sie sind Reproduktionen von Originalinstrumenten. Der Schallstückrand fällt daher nicht auf die 4. Zugposition, sondern geht darüber hinaus, wie das bei historischen Posaunen üblich ist. Dieser proportionale Aufbau beeinflusst nicht nur das akustische Funktionieren, sondern auch die klanglichen Eigenschaften der Instrumente.
Die Slokar Posaunen wurden nach den Wünschen von Branimir SLOKAR und dem Slokar Posaunenquartett entwickelt. Die 3. Zugposition fällt hier, wie bei modernen Posaunen, auf den Schallstückrand, und ermöglicht so einen häufigen, schnellen Wechsel zwischen modernem und historischem Instrument.

 


Bearbeitung

Der Klang eines Metallblasinstrumentes hängt neben Mensur und Material auch von der Art der Bearbeitung ab. Werden grosse Zug- und Druckkräfte eingesetzt, um Blech mit möglichst kleinem Zeitaufwand herzustellen und zu verarbeiten, wie das heute üblich ist, so leidet die Feinstruktur des Metalls, und damit auch der Klang. Durch eine langsame Umformung der Bleche und gezielte Anwendung historischer Produktionstechniken wird eine ähnliche Materialstruktur erreicht wie wir sie von historischen Blechen kennen. So erklären sich die auffallenden Klangunterschiede zwischen MDC- bzw. HISTORIC-, und Standard-Instrumenten, bei gleichen Mensuren, obwohl bei den Standard-Instrumenten teilweise auch historische Herstellungsmethoden angewendet werden.